Die Herrenmannschaft des TSV 04 Feucht kann doch noch siegen.
Am Sonntag trat man bei der SG DJK Erlangen/Baiersdorf an und gewann das nervenaufreibende Spiel knapp mit 26:24. Die Feuchter begannen furios. Sie waren im Vergleich zu den letzten Auftritten kaum wiederzuerkennen. Die Abwehr stand bombig und im Angriff wurde konzentriert agiert. Der Gegner hatte wenig entgegenzusetzen und lag nach knapp fünf Minuten bereits mit 0:5 zurück.
Doch dann schlich sich bei Feucht angesichts der klaren Führung der Schlendrian ein. Die Abwehrarbeit wurde vernachlässigt und auch im Angriff wurden zu viele technische Fehler gemacht und es wurde unkonzentriert abgeschlossen. Das nutzten die Baiersdorfer aus und holten Tor um Tor auf. Doch zum Feuchter Glück bauten sie in der Schlussphase der ersten Halbzeit etwas ab, so dass Feucht eine knappe Führung in die Pause retten konnte. Mit 13 :12 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause flachte das Spiel, das eh nicht auf hohem Niveau stand, weiter ab. Beide Mannschaften zeigten wenig Highlights. Immerhin konnte die SG, begünstigt durch einige technische Fehler und liegengelassener klarer Chancen auf Feuchter Seite, erstmalig in Führung gehen. Diesem Rückstand lief der TSV bis kurz vor Schluss hinterher. Die Schlussphase wurde dann zum Krimi. Feucht glich fünf Minuten vor Schluss erstmals wieder aus, doch Baiersdorf hielt dagegen. Das Spiel entschied sich dann in den letzen beiden Minuten. Der TSV markierte wieder die Führung, die die SG noch mal egalisieren konnte. Doch Feucht gab nicht auf, antwortete im Gegenangriff mit einem Tor und hatte wieder die Nase vorn. Als dann Baierdorf seinen letzten Angriff kläglich vergab, war das Spiel so gut wie gelaufen. Feucht bekam im Gegenzug noch einen Siebenmeter zugesprochen, der zum Endstand von 26:24 verwandelt wurde. Fazit: Der Sieg in der zerfahrenen Partie geht letztendlich in Ordnung, kostete aber wieder mal Nerven. Feucht zeigte nur die ersten zehn Minuten, was sie eigentlich können. Doch die meiste Zeit blieb man einiges schuldig. Irgendwie fehlt der letzte Biss, die mannschaftliche Geschlossenheit und eine Führungspersönlichkeit, die sagt wo es langgeht. Trotzdem sollte der Sieg Auftrieb geben für die nächsten Aufgaben am kommenden Freitagabend um 20:15 Uhr gegen Sulzbach-Rosenberg und am Sonntag um 17:00 Uhr gegen Grafenwöhr jeweils in eigene Halle.
Torschützen für Feucht: Jonas L. (7/1), Patrick S. (7), Stefan S. (5), Michael S. (2), Georg S. (2), Tom T. (1), Christian G. (1), Joshua S. (1)
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