Weilheim in der Nähe vom schönen Tegernsee war der Austragungsort der diesjährigen Bayerischen Taekwondo-Einzelmeisterschaft. Standardmäßig werden die Kämpfe mit den elektronischen Kampfwesten ausgetragen. Vier Kampfflächen standen zur Verfügung.
Nur eine Silber- und eine Bronzemedaille konnten die Mädels aus dem Wettkampfteam mit nach Hause bringen. Es war auch deutlich zu sehen, dass die nötigen Leistungen für Spitzenplätze noch nicht abgerufen werden können. Man muss auch dazu erwähnen, dass Bayern mit Spitzen-Kämpfern auf nationaler und internationaler Ebene gespickt ist.
Das heißt ganz realistisch, wer alleine in Bayern oben mitkämpfen will, muss einiges an Wettkampfklasse und Erfahrung mitbringen. Dafür müssen die Mädel vom TSV-04 Feucht noch einiges tun. Das Zeug dazu ist vorhanden. Es dauert eben seine Zeit, junge Talente aufzubauen und nach oben zu bringen.
Nina Meier (J Bw -51 Kg) verliert gleich ihren ersten Vorkampf gegen eine starke, international erfahrene Gegnerin. Sie kam mit den ansatzlosen Angriffen ihrer Gegnerin zum Kopf nicht zurecht. Für den nötigen Gegendruck hatte sie zu viel Respekt, vernachlässigte oft ihre Deckung und musste dadurch schnell ein paar Kopftreffer einstecken. Erst ab der zweiten Runde hielt sie besser dagegen, aber an der klaren Niederlage war nichts mehr zu rütteln. Sie schied vorzeitig aus.
Für die junge Kämpferin Luisa Held (J Cw +57 Kg) war dieses Turnier eine neue Erfahrung. Bisher war sie gewohnt, jedes Turnier zu gewinnen, aber dieses Mal musste sie eine unglückliche Niederlage einstecken und gleich in der Vorrunde ausscheiden. Sie konnte keine Vorgebe ihres Coachs im Kampf umsetzen, war vollkommen verkrampft und brachte wenig Kombinationen zustande. Lediglich auf ihre starken Paldung Chagi (Fußspannschläge) konnte sie sich verlassen. Die kamen Gott sei Dank schnell und hart durch. Nach der dritten Runde stand es 11.11 nach Punkten und Luisa musste in die 4-te Rund (Sudden Death). Sie verliert dieses Duell.
Bei Jule König (J Cw -57 Kg) scheint das Pech zu kleben. Auch bei diesem Turnier wird sie eine Gewichtsklasse hochgestuft, da sie erneut in ihrer Gewichtsklasse keine Gegnerin hat. Eine Gewichtsklasse höher macht natürlich hinsichtlich Kraft und Größe viel aus. Dazu kam, dass ihre Halbfinalgegnerin eine technisch hochversierte Kämpferin war. Jule verkaufte sich trotz allem nicht schlecht und versuchte das Möglichste herauszuholen. Auch wenn sie hoch verloren hat, sie hat alles gegeben und kann auf diese Einstellung aufbauen. Belohnt wurde sie mit einer Bronze Medaille.
Angelina Unzukavakli (J Aw -59 Kg) machte noch einen sehenswerten Kampf im Halbfinale, musste dann aber im Finale eine herbe Niederlage gegen eine Kämpferin (EM-Teilnehmerin 2015) einstecken. Vielleicht hatte sie zu viel Respekt von ihrer Gegnerin, den sie machte doch einige Fehler, die es ihrer Gegnerin erlaubte, zum Kopf durchzukommen. Es war dann nur die Silbermedaille. Sie war danach ziemlich niedergeschlagen und enttäuscht über ihren Kampf.
Auch für Lara Bahsi (J Aw -68 Kg) war es ein schwarzer Tag. Bereits im ersten Vorkampf scheidet sie aus. Sie ist überhaupt nicht in den Kampf gekommen. Ja, ihre Gegnerin war richtig gut und erfahren. Doch Lara hat ja nun schon einige Turnier erfolgreich gemacht und weiß wie hochkarätig die Kämpfe in der Jugend A sind. Sie kann normal gut mithalten, aber an diesem Tag lief nicht viel. Richtig frustriert und enttäuscht war sie nach dem Kampf und konnte es gar nicht fassen. Auch bei den Trainern und Couches war die Stimmung danach ziemlich gedrückt.
Aber die Mädels werden diese Kämpfe als Erfahrung verarbeiten und sie werden auch wieder bessere Ergebnisse bringen.
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