Mitte März starteten vier Taekwondo-Formen-Athleten des TSV 1904 Feucht für den Bayerischen Landeskader in Lommel auf der Belgian Open Poomsae. Mit einer Goldmedaille reist das Team Feucht wieder nach Hause.
Die Belgian Open ist ein Kombinationsturnier, womit Vollkontakt und Poomsae am selben Wochenende am gleichen Ort stattfinden. Während am Samstag in Vollmontur auf den echten Gegner eingetreten wurde, durften sich am Sonntag die Poomsae-Sportler einmal mehr anhand von Luftkicks und Blöcken ins Leere miteinander messen.
Patrick Lebens, Hannah Schmitt, Leonhard Groß und Tilman Gothner waren am Samstag angereist, um in Ruhe ihre Registratur für das am nächsten Tag anstehende Turnier durchzuführen. Am Sonntag herrschte dann einmal mehr Chaos im Zeitplan. Technische Probleme und gelistete Sportler, die gar nicht registriert waren, machten den Zeitverzug perfekt. Für die Bayerischen Kaderathleten bedeutete dies, stets aufgewärmt und vorbereitet zu sein, falls man in der nächsten halben Stunde bereits seine Leistung erbringen musste.
Hannah Schmitt ging mit Verena Keppeler und Leonie Franke im Team an den Start. Mit starker Synchronität, hoher Kicks und eisernem Willen boten die Damen der Konkurrenz die Stirn. Im internationalen Ranking reihten sie sich hinter Finnland und Norwegen auf Platz drei ein und nahmen damit die Bronzemedaille entgegen.
Leonhard Groß und Hannah durften im Paar zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt waren. Der Coach war begeistert, die Kampfrichter ebenso. Dennoch zogen unter anderem die Nationalteams aus Frankreich, Dänemark und Slowenien an dem Feuchter Paar vorbei, womit sich der TSV auf Rang sechs platzierte.
Leonhard Groß überzeugte diesmal nicht ganz im Einzel. Hohe Kicks und Standfestigkeit glichen fehlende Kraft und Endpunktspannung nicht ausreichend aus. Trotz einer hohen Technikwertung überzeugte er die Kampfrichter nicht und verpasste knapp das Finale.
Patrick Lebens und Tilman Gothner gingen in der gleichen Alterklasse an den Start. Während sich Tilman mit gewohnter Spannung in den Techniken präsentierte, holte Patrick alles aus sich heraus. Ein harmonisch abgestimmter Mix aus Endpunktspannung, Beschleunigung und Lockerheit in den Ausholbewegungen ließen ihn an seinen Gegner vorbeiziehen. Zum Schluss ließ er Frankreich und Deutschland hinter sich und nahm die verdiente Goldmedaille entgegen. Tilman konnte nicht vollends überzeugen und musste mit Rang sechs zurückstecken.
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