Endlich Gold für Taekwondo-Kämpferin Jule König beim Bayernpokal

Endlich Gold für Taekwondo-Kämpferin Jule König beim Bayernpokal

Beim 2.Bayernpokal in Nürnberg, einem Qualifikationsturnier für die Bayerische Meisterschaft, konnten sich drei weitere Taekwondo-Wettkämpfer des TSV-04 Feucht bis ins Finale vorkämpfen und sich somit die Qualifikation für die Bayerische sichern.

Jule König holte sich endlich den hochverdienten Titel. Es war erneut ein gut besuchtes Turnier mit ca. 350 Teilnehmern aus 38 Vereinen.

Leider ohne Medaille blieb Leon Reinhard. Seinen ersten Kampf konnte er noch deutlich durch schöne Kopftreffer für sich entscheiden. Bereits im ersten Schlagabtausch der 1.Runde traf er zweimal zum Kopf und einmal zur Weste, wodurch er sich einen komfortablen Vorsprung erarbeitete. Diesen Vorsprung gab er nicht mehr her. Er gewinnt mit 12:1 Punkten.

Leon Reinhard (blaue Weste)

Im Viertelfinale war aber dann gegen den späteren Finalisten Endstation. Bei einem spannenden Kampf ging Leon zwar zunächst in Führung. Jedoch aufgrund von einer kurzen unkonzentrierten Phase in der zweiten Runde büßte er schnell seinen Vorsprung ein. Mit 6:10 ging es in die letzte Runde, in welcher er sich allerdings am Oberschenkel verletzte und den Kampf nicht mehr fortführen konnte. Er scheidet somit vorzeitig und ohne Medaille aus.

Für Allrounderin Xenia Neumann, die neben Vollkontakt Wettkampf auch für das Formen-Team Meisterschaften besucht, musste sich bei ihrer Wettkampfpremiere erst im Finale geschlagen geben. Dort ging es gegen eine kroatische Nationalkämpferin. Es war ein ungleiches Duell. Dennoch zeigte Xenia Nehmerqualitäten und hielt den Kampf bis zum Ende durch. Sie durfte sich am Schluss über Silber und die Qualifikation für die Bayerische freuen.

Ein spannendes Halbfinale mit Herzschlagfinale zeigte Nina Meier. Bei einem Kampf mit hohem Tempo und offenen Visier lief sie lange einem Rückstand hinterher. Nach Beendigung der 1.Runde lag sie bereits mit sechs Punkten hinten. War sie zu Beginn noch zu passiv gewesen, ging sie nun immer mehr auf Angriff über, wodurch sie den Abstand sukzessive verringern konnte. Waren es nach der 2.Runde noch drei Punkte Rückstand, schaffte sie es kurz vor Schluss auf 23:25 verkürzen. In buchstäblich letzter Sekunde brachte sie noch einen Kopftreffer durch, welcher ihr den 26:25 Erfolg sicherte.

Nina Meier (rote Weste)

Bis zum Finale hatte sie dann aber nur zwei Kämpfe Pause, womit ihr die Zeit zur Erholung fehlte. Daher entschied sie sich, diesen Kampf weitaus defensiver zu gestalten. Aus diesem Grund konnte sie aber auch nicht die nötigen Treffer erzielen. Sie musste sich am Ende gegen ihre konterstarke Gegnerin mit 4:8 geschlagen geben. Somit beendete auch Nina das Turnier mit der silbernen Medaille.

Für Jule König klappte es endlich mal wieder für Gold, nachdem sie trotz starker Leistungen bei den letzten Turnieren gegen internationale Topathletinnen immer den Kürzeren gezogen hatte. Ihre Viertelfinalgegnerin Katharina Pflüger aus Rudelzhausen griff von der ersten Sekunde wild an und überraschte dadurch Jule, wodurch sie gleich 0:2 in Rückstand geriet. Doch schnell hatte sie sich darauf eingestellt. Sie startete selber massiv mit immer wieder Angriffen auf die Weste und zum Kopf. Dadurch erarbeitete sie sich bereits zur ersten Pause eine beruhigende 10:3 Führung. Auch in den zwei weiteren Runden war viel Aktion geboten, wobei Jule jede Runde für sich entscheiden konnte und am Ende mit 19:8 als Siegerin von der Kampffläche ging. Im Halbfinale machte Jule dann kurzen Prozess mit ihrer Gegnerin. Waren es im ersten Kampf noch größtenteils Kopftechniken, mit denen Jule punktete, konzentrierte sie sich nun vermehrt auf die Weste. Dies war das richtige Mittel, bereits zur ersten Pause hatte sie sich einen 13:2 Vorsprung erarbeitet. Auch in der 2.Runde war das gleiche Bild zu sehen. Sage und schreibe 18 Punkte gelangen der Feuchterin, was zu einem Endstand von 31:2 führte. Der Kampf wurde vorzeitig abgebrochen. Im Finale wartete dann eine höhere Hürde, Alexandra Haage aus Waldtrudering. Auch in diesem Kampf überzeugte sie.

Jule König (blaue Weste)

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