In ihrem letzten Heimkampf dieser Saison errang die TSV Staffel einen glanzlosen 20:12 Sieg gegen den TSV Cadolzburg. Mit dieser Leistung dürfte sich die Feuchter Staffel für die noch ausstehenden drei Auswärtskämpfe ins Abseits gestellt haben. In zwei Kämpfen glaubten die Feuchter den Sieg sicher in der Tasche zu haben und unterlagen dann zur Überraschung aller im zweiten Durchgang – trotz hoher Punkteführung – nach katastrophalen Fehlern ihren Gegnern.
Die Kämpfe im Einzelnen:
Wojciechowski und Lugovoy unterliegen ihre Gegnern
In der 55 kg Klasse im gr./rö. Stil ist der Feuchter Dariusz Wojciechowski scheinbar noch nicht angekommen.
Mit Florian Rose aus Cadolzburg hatte er einen haushoch überlegenen Gegner. Trotz des gleichen Kampfgewichts von 52 kg wurde der Feuchter nach 27 Sek. durch eine Kopfklammer auf beide Schultern gelegt. Irgendwann hatte es ja einmal kommen müssen: Sergej Lugovoy hatte in der 60 kg Klasse im Freistil mit Niklas Wolf aus Cadolzburg dem Anschein nach einen leichten Gegner. Spielerisch und allzu überheblich errang sich der Feuchter schon nach 50 Sek. einen 10:0 Punkte Vorsprung. Doch plötzlich wendete sich das Blatt und der Cadolzburger Ringer übernahm das Zepter. Fast mühelos brachte er den sonst bisher ungeschlagenen Sergej Lugovoy mehrmals in die gefährliche Lage. Aus dieser sich dieser nur mit Mühen herausarbeiten konnte. Doch von diesen Kräfte raubenden Befreiungsaktionen erholte sich der Feuchter nicht mehr und musste sich nach 1 Min. und 10 Sek. einem Kopfzug des Cadolzburgers geschlagen geben.
Gansen siegt mit Bravour und Klauss siegt kampflos
In der Klasse bis 66 kg im gr./rö. Stil war es dann Klaus Gansen vorbehalten gegen Christian Großkopf nach 2 vorausgegangenen blamablen Niederlagen die ersten Punkte für die Staffel aus Feucht einzuholen. Dies tat er mit einer hervorragenden kämpferischen Einstellung. Nach 1 Min. stand er mit 13:0 Punkten und technischer Überlegenheit als Sieger im Protokoll. Julian Klauss kam in der 74 kg Klasse A im Freistil nicht ins Schwitzen, konnte sich das Duschen sparen, denn hier stellte der TSV Cadolzburg keinen Gegner.
Endres unterliegt in der Klasse bis 84kg trotz klarer Führung
In der Klasse bis 84 kg im Freistil traf Florian Endres auf Bryan Cutler aus Cadolzburg. Der junge Feuchter hatte gegen den Cadolzburger Oldie alle Trümpfe in der Hand und führte bereits nach 3 Min. mit 9:0 Punkten. Mit Beginn der zweiten Runde verließen den Feuchter aus unerklärlichen Gründen die Luft und die Kraft. Der Cadolzburger Oldie, der sich auch noch gerade auf den Beinen halten konnte, sammelte ein um das andere Mal trotzdem noch 11 Punkte ehe er dann zum entscheidenden Griff ansetzte und den Jungen Feuchter nach 4 Min. und 15 Sek. auf beide Schultern legte.
Dauphin und Elm souverän
Im Halbschwergewicht bis 96 kg im gr./rö. Stil traf Michael Dauphin auf Thomas Wilk aus Cadolzburg. In diesem Kampf führte Michael Dauphin von Beginn an gegen den auch schon in die Jahre gekommenen Cadolzburger Regie. In den ersten 3 Minuten hatte der Ringer aus Feucht schon 10 Punkte auf seinem Konto. Im zweiten Durchgang war Michael Dauphin weiterhin der überlegenere Ringer. Er konnte die überraschend gesetzten Konterversuche seines Gegners immer wieder zunichtemachen. Das plötzliche Ende nach 3 Min. 24 Sek. kam dann durch eine Verletzung des Cadolzburgers ohne Fremdeinwirkung, weshalb dieser den Kampf aufgeben musste. Im Schwergewicht bis 120 kg im Freistil traf Sebastian Elm auf den Cadolzburger Udo Reder. Auch gegen diesen bereits in die Jahre gekommenen Cadolzburger ließ der Feuchter Ringer nichts anbrennen. Nach einer 6:0 Punkteführung nach 30 Sek. schulterte Sebastian Elm seinen Gegner durch einen sogenannten Aufreißer.
Jahoda sichert den Sieg im letzten Kampf
Im letzten Kampf der Klasse 74 kg B im gr./rö. Stil hieß es dann nach dramatischem Verlauf Sekt oder Selters. Daniel Jahoda traf auf Heiko Wolf. Beide Ringer agierten mit unsicheren Abtastmanövern. Jedoch hatte der Feuchter die besseren Aktionen und konnte bis zur zweiten Minute einen 5:0 Punktevorsprung erarbeiten. In der dritten Minute war es dann wiederum Daniel Jahoda vorbehalten einen glücklichen Konter zu setzen und Heiko Wolf auf beide Schultern zu befördern. Überglücklich feierte man den schon fast verlorenen Sieg.
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