Pech in der Schuhschachtel

Pech in der Schuhschachtel

Die Feuchter Bezirksklassen-Volleyballer bestätigten die starke Form vom ersten Spieltag, doch verhinderte Verletzungspech vielleicht eine größere Punkteausbeute. Die Partie gegen DJK Allersberg musste nach dem dritten Satz abgebrochen werden, doch dank einer tollen Moral und personeller Auffrischung erkämpfte sich das Team gegen die „Altinternationalen“ des VfL Nürnberg einen 3:2-Sieg.

Der überzeugende Saisonstart ließ die Rüdiger-Männer hochmotiviert zur DJK Allersberg reisen, doch leider hatten die Feuchter nur sieben Spieler im Gepäck. Marc Rupprecht musste aus beruflichen Gründen kurzfristig passen, Andreas Kleine-König sollte zumindest verspätet dazustoßen.

Der gute Rundenauftakt lockte so einige TSV-Fans in die berühmt, berüchtigte „DJK-Schuhschachtel“, die ansonsten mit vielen lautstarken Allersberger Fans gefüllt war. Die Feuchter boten dem Tabellenführer vom Start weg Paroli und auch die mitgereisten Fans stemmten sich gut hörbar gegen die Heimfans. So verdiente sich das Team den ersten Set knapp mit 25:23.

Die Gastgeber warfen nun alles in die Waagschale, wollten sie doch unbedingt die Tabellenführung verteidigen. Die Rüdiger-Jungs starteten etwas zu wackelig in den zweiten Durchgang (0:4), um postwendend Dank einer Aufschlagserie von Mike Limmeroth doch gleich wieder im Spiel zu sein (5:5). Am Ende ging es sehr eng zu, jedoch kämpfte der TSV da bereits schon mit den Verletzungsfolgen, die später sogar zum Spielabbruch führten. Allerdings soll das die Leistung der DJK nicht schmälern, die Gastgeber konterten überzeugend und vielleicht waren die Heimfans jetzt das kleine Zünglein an der Waage (24:26).

Der TSV versuchte im dritten Satz weiterzuspielen, doch es machte keinen Sinn (13:25). Die Verletzung machte eine Fortsetzung unmöglich und eine Wechseloption bestand nicht. So wurde die Partie abgebrochen, die Feuchter mussten kampflos die Punkte abgeben.

Doch das Glück hatte auch ein offenes Ohr für den TSV, denn gerade rechtzeitig für das Match gegen den VfL Nürnberg betrat Andreas Kleine König die Halle und fand sich unverhofft anstatt auf der Libero- auf der Mittelblockerposition wieder.

Zunächst ging noch nicht viel zusammen, der VfL hatte leichtes Spiel gegen mutlose Feuchter, die gedanklich die niedrige Halle nur auf Ihrer Spielfeldseite wähnten und unzählige Aufschlagfehler produzierten (15:25).

Doch es spricht für den TSV Feucht 2013, dass das Team sich wieder ins Spiel zurückkämpfte. Viel mutiger und konzentrierter, ständig in Führung liegend, ging dieser Durchgang mit 25:20 an Feucht. Und auch der dritte Set ging gut los, bis zum 19:19 war der TSV ständig auf Augenhöhe. Doch in der entscheidenden Phase nahm sich der nötige Mut eine Auszeit (20:25). Danach stand die Truppe eigentlich mit dem Rücken zur Wand. 1:2 nach Sätzen, keine einzige Wechseloption und eine Formation, die so noch nie zusammengespielt hatte.

Aufgeben? Klein beigeben? Fehlanzeige!

Das Team besann sich, die Jungs schauten sich ehrlich in die Augen und forderten gegenseitig die nötige Entschlossenheit und vor allem Mut. Mit 25:22 gelang der Satzausgleich und beim VfL schwanden nun zusehends die Kräfte.

Ein guter Start in den Tiebreak war dann schon die halbe Miete (8:5), Nürnberg hatte eigentlich nichts mehr entgegen zu setzen. Dass es am Ende doch noch eng wurde, passte einfach zu diesem Spieltag, an dem einfach nichts normal und einfach gehen sollte (15:13). Der TSV Feucht verlor zwar an diesem Wochenende die Tuchfühlung zur Spitze, doch zeigte dieser Spieltag dem Team wie den Fans, dass da wieder eine „guude“ Truppe reifen könnte. 

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